Parscov-Shelter/Rumänien

18.09.2017

 

##### Kastrationskasse #####

 

Da wir im Frühjahr (Mai 2018) wieder in Parscov kastrieren wollen, fangen wir jetzt an jeden € hier einzustellen, bis wir "unsere" Wunschsumme erreicht haben.
Unser Helft Handeln Kalender, Flohmarkt, Weihnachstbasar, natürlich Eure Spenden etc wird hier eingestellt.

7900 € haben wir beim letzten Mal benötigt......aber das hat die Boxen, Näpfe, Fangstange eingeschlossen die wir ja nun nicht mehr anschaffen müssen
Also können wir 1000,00 abziehen!
Das heißt wir benötigen um das Gleiche (206 Hunde und Katzen) zu leisten 6900,00 €

Da Dagmar Harms fleissig gesammelt hat sind von der Kastrationsaktion noch 1472,00 € übrig und da kommen noch die 890,00 € aus der Geburtstags VA die wiederum die liebe Dagmar organisiert hat hinzu......
Das heißt wir brauchen "nur" noch 4268,00 €.......das sollten wir doch gemeinsam bis Mai 2018 schaffen ?

Die Menschen in Parscov warten auf uns.....es ist das erste Mal seit wir dort arbeiten das wir nicht 2 x rübergeflogen sind.....aber ohne Moos eben nix los......
Wirklich Ihr Lieben, jeder einzelne € hilft uns.....

Bitte habt ein Herz für Parscov und seid dabei

Helft Handeln!

23.08.2017

 

Leider ist es auch unsere Aufgabe traurige und schlechte Nachrichten an Euch weiterzugeben.....
Die drei Kitten sind alle letzte Nacht gestorben...
Sebastian hatte sogar noch eine Amme gefunden, aber es hat nicht sollen sein....sie sind ihrer Mama über die Regenbogenbrücke gefolgt

Die Dinge die Ihr schon verschickt habt kann Sebastian aber für die 5 Kitten die er versorgt dringend brauchen....
und ich fürchte es wird nicht sein letzter Notfalle gewesen sein.
Sollte jemand von Euch Geld gespendet haben senden wir es selbstverständlich zurück wenn das gewünscht wird.....

Nun lauft mit Eurer Mama über die Wiesen ihr kleinen Fellknäuel........

21.08.2017

 

Dringend Hilfe für 7 Tage alte Katzenbabys benötigt

 

An dem Ort wo unsere Kastrationskampagne stattfand, hat Dr Chiparu eine Katze mit ihren Kitten gefunden.....drei Tage hat die Mama die Kleinen versorgt, seit dem vierten Tag ist sie verschwunden.

Wir gehen davon aus, das sie überfahren oder von Hunden getötet wurde.

Sebastian hat sich der Würmchen angenommen, und bis jetzt leben alle!

 

Aber Sebastian benötigt dringend Hilfe in Form von Aufzuchtmilch, Kittenfutter und Aufzuchtfläschchen mit Saugern.

In Parscov kann man soetwas nicht kaufen und Carmen schrieb das solche Dinge in Rumänien teuer sind.

 

Vor 14 Tagen fand er noch 5 Katzenbabys die jetzt schon selbst fressen können.....

Für diese Mäuse wird Kittenfutter benötigt!

Wer helfen kann schickt bitte diese Dinge an :

Silivestru Sebastian
Parscov nr. 266, jud Buzau, cod postal 127450, Romania
 
Herzlichen Dank !

15.08.2017

 

Hilfe für Betty

 

Letzten Freitag hat Sebastian Dr. Tigara mit dem Fahrrad in Buzau aufgesucht um sicherzustellen, das wenn er morgen mit Betty kommt der Leishmaniose Test auch wirklich da ist.

Bei diesem Besuch zeigte er Dr. Tigara die Fotos von Betty und der Dr. sagte er sei 100% sicher das Betty Milben hat.
Er sagte Betty braucht Unterstützung ihres Immunsystems, ihrer Haut und ihrer Leber!
Außerdem benötigt sie hypoallergenes Futter.
Malaseb-Shampoo, Ivermectin Injektionen und Taktic......
Auch die Behandlung mit Advocate muss noch 5 Monate weitergeführt werden......

Ihr seht, die kleine Betty braucht uns auf ihrem Weg in ein besseres gesundes Leben 

Wir haben Sebastian gesagt er soll die Rechnung auf Helft Handeln!e.V. ausstellen lassen und wir hoffen das Ihr Betty auf ihrem Weg helft 
Was da an Kosten auf uns zukommt, wissen wir derzeit noch nicht......werden aber sofort darüber berichten
Helft uns zu Handeln! .........Dankeschön :-)

03.08.2017

Interview mit Dr. Carmen Arsene

 

Während wir in Rumänien zum Kastrieren waren bekam Carmen eine Anfrage vom Magazin Chicco für ein Interview....

Zum Vergrößeren bitte auf die Bilder klicken oder hier als Download

Interview mit Dr. Carmen Arsene
CHICO magazine no.4_2017_Carmen Arsene[...]
PDF-Dokument [754.2 KB]

Abrechnung Kastrationsaktion

 

Eingenommen haben wir durch die Auktion und Spenden während wir in Rumänien waren:

 

9380,00 €

 

Ausgegeben haben wir:

 

8358,95 €

 

Herzlichen Dank an alle Unterstützer!

 

Unsere Flüge haben wir wie immer selbst bezahlt

16.07.2017

 

Oma Savastita ist gestorben

 

Letzte Woche starb die Seele des kleinen privaten Shelters...... Ruhe in Frieden liebe Savastita!

 

Mit dem Tod von Oma Savastita ist für uns ein Kapitel zu Ende gegangen…..
Seit wir in Parscov Omis Shelter unterstützen (2013), haben sich auch immer mehr Aufgabenbereiche, Erfahrungen und Geschichten für uns entwickelt. Deshalb ist es an der Zeit, den Fokus zu verlagern.
Auch Jessica wird in der Patengruppe dazu berichten.

Während der jüngsten Kastrationskampagne in Parscov haben wir mit unseren Voluntären eine Reihe von Menschen kennengelernt die Tiere in Not aufgenommen haben und die unsere Unterstützung brauchen.
Wir möchten hier unsere Arbeit erweitern und Euch unsere neuen Ziele vorstellen:

1. Fütterung der Tiere bei Mariana weiter. Gleichzeitig hoffen wir, dort die Anzahl der Katzen und Hunde zu reduzieren und in Rumänien und Deutschland Pflege und / oder Endstellen zu finden. Wie Ihr Euch erinnern könnt, ist Marianas Gesundheitszustand schlecht und die Zahl der Hunde an ihrem Platz ist auf ungefähr 100 gestiegen (von ungefähr 45, als wir begannen, das Shelter zu unterstützen). Im Laufe der Zeit mussten wir feststellen, dass sich ihr Konzept der Tierrettung von unserem unterscheidet - für uns ist es wichtig, dass die Tiere sozialisiert werden und sich an Menschen gewöhnen - nicht aggressiv und ängstlich werden. Mehr dazu später.

2. Hilfe für Menschen, die einige Tiere aufgenommen haben ( z.B. Fam. Peiu, Viorell, Viorica…. )

3. Fortsetzung der Kastrationskampagnen von Streuner und Besitzer- Tieren - dem EINZIGEN und dem ETHISCHSTEM Weg, um die streunenden Tiere dauerhaft zu reduzieren, wobei bereits bekannt ist, dass der Mangel an finanziellen Möglichkeiten der Menschen, vor allem aus ländlichen Gebieten, führt zu einer ständigen Aussetzung der Würfe. Um also die Leiden und den Tod von Tieren, die auf der Straße angekommen sind, zu verhindern, müssen wir so viele Sterilisationen wie möglich durchführen.

Wir danken Euch so sehr, dass Ihr uns so unterstützt habt und auch so nah bei uns wart durch unsere Berichterstattung!
Wir hoffen, dass wir mit Eurer Hilfe diese Ziele erreichen können, die viel mehr Licht in das Leben der Parscov Tiere bringen werden.
Wir sind gespannt auf Euer Feedback!
Danke

22.06.2017

 

Reisebericht Parscov 29.05. – 04.06.2017

 

Einen Reisebericht zu schreiben, begegnen wir mit gemischten Gefühlen.

Letztendlich wollen wir natürlich unsere Erlebnisse teilen, mit all denen, die durch Ihre Unterstützung dazu beigetragen haben, dass es zu dieser „Reise“ überhaupt gekommen ist. Es gilt damit unseren Dank zum Ausdruck zu bringen.

Dank für die Anteilnahme, an dem, was in einem anderen Land passiert.

Dank für die Liebe zu den Tieren, die all diese Menschen mit ihrer Hilfe retten wollen.

Dank, dass damit unsere Arbeit Zuspruch erfährt und von so vielen mit getragen wird.

 

Dennoch wird dieser Bericht ganz sicher nicht alles wieder geben können, was dabei in uns und mit uns auf dieser Reise erneut passiert ist. Denn es war – wie auch die anderen Reisen zuvor - keine Urlaubsreise, es war kein Funtrip – es war mit vielen Emotionen verbunden, mit Hingabe, mit Einsatz und vor allem mit Liebe zu den wundervollen Tieren, die mit uns auf diesem Planeten leben und deren Leben zu retten, eine unser aller Aufgaben sein sollten.

 

Wir hören oder lesen ja auch immer wieder die Diskussionen über Auslandtierschutz, seine in Frage gestellte Notwendigkeit, seine Sinnhaftigkeit.

Wir denken: Tierschutz kennt keine Grenzen, wir setzen uns sowohl innerhalb als eben auch außerhalb unserer Landesgrenzen ein. Weil es wichtig ist, weil es oftmals gar keinen TierSCHUTZ ohne auswärtige Hilfe in anderen Ländern geben könnte.

Wir sind der Meinung, dass jeder Mensch, der über Zeit und finanzielle Mittel verfügt, bitte selbst entscheiden soll, für wen er diese beiden Geschenke einsetzt.

Wir haben unsere Entscheidung getroffen.

 

Am 29.05.2017 startete nun endlich unsere lang geplante Aktion in Parscov.

Monatelange Vorarbeit von Claudi und Carmen und Jessica lagen hinter uns. Monate, in denen der finanzielle Rahmen fest gesteckt wurde, Tierärzte gesucht wurden, Gelder eingesammelt wurden, die Lokalität fest zu legen war, Gespräche mit dem Bürgermeister geführt wurden, Transportwagen, Käfige, OP Material, Medizinische Utensilien angeschafft werden mussten, Assistenten, Fahrer, Hundefänger organisiert wurden und vor allem Werbung betrieben wurde, damit die Einwohner und Tierbesitzer über unsere Aktion informiert wurden. An dieser Stelle einen ganz großen Dank an Sebastian, ein Team Mitglied aus Rumänien, der all die Poster und Flyer rund um Parscov verteilte und großartige Mundpropaganda betrieb.

 

Eigentlich hätten sich diese 3 erwähnten Damen schon jetzt eine Verschnaufpause verdient, aber so ist dem eben nicht. Tierschutz bedeutet nun mal Arbeit, Courage und bedingungslose Hingabe.

 

Während Carmen am 29.5.2017 in Zusammenarbeit mit dem rumänischen Team den 1. Kastrationstag in Parscov managte, stiegen Claudi, Karin und Alex in Deutschland in den Flieger und starteten Richtung Bukarest. Wie immer dauerte es nach Ankunft am Flughafen eine Ewigkeit, bis wir endlich im Mietwagen saßen und uns auf den Weg nach Norden machten.

Noch ein kurzer Stopp im Supermarkt, um diverse Dinge (u.a. Reinigungsmittel, Desinfektion, Zewarollen) zu besorgen und dann knapp 2,5 Stunden auf den Landstraßen unterwegs, bis wir glücklich und müde am Hotel eintrafen. Carmen hatte extra mit dem Abendessen auf uns gewartet.

Das rumänische Team – bis auf Viorel - lernten wir auch schon an diesem Abend kennen:

2 Ärzte, 1 Assistent, 1 Fahrer, 1 Hundefänger. Wir hatten von Anfang an ein gutes Gefühl mit diesen Menschen, was sich in den kommenden Tagen bewahrheitete.

 

Carmen berichtete uns von dem heutigen Ansturm in der Praxis. Die Tierbesitzer nahmen mit großer Freude und Dankbarkeit unsere Aktion auf und belagerten schon am ersten Tag das Gelände rund um das Haus des ortsansässigen Tierarztes. Viele hatten sich im Vorfeld über Carmen einen Termin *reservieren* lassen. Es war ein sehr guter Starttag in diese Aktion.

 

Mit gemeinsamen Frühstück starteten wir jeden Tag und beendeten diesen auch gemeinsam beim Abendessen und dem Planen der kommenden Tage.

 

Am Dienstag früh sahen wir 3 *Deutschen* dann zum ersten Mal die Location. In den Praxisräumen des ortsansässigen Tierarztes war der OP- und Aufwachraum für Katzen/Kater, in der gegenüberliegenden Scheune der Raum für all die Hunde. Sebastian, Viorel und Ovidiu hatten den *Warte-* bzw. *Aufwachraum* hervorragend vorbereitet. Wir waren richtig begeistert. Eine sehr gute Wahl: Schatten, frische Luft und ausreichend Platz.

 

Am Dienstag lernten wir nun auch Viorel kennen, von dem wir ja schon eingehend in den täglichen Berichten erzählt haben. Viorel war derjenige, der sich überwiegend um die ankommenden und operierten Tiere kümmerte, die Käfige immer wieder reinigte und für neue Tiere bereit stellte, die Tiere mit Wasser und Futter versorgte und in den OP Raum oder zurück in die Scheune trug. Er ging so wunderbar fürsorglich mit den Tieren um und uns gegenüber war er sehr freundlich, achtsam und stets bemüht, seine Arbeit richtig auszuführen.

 

Aufgrund des Ansturms am ersten Tag mit Privatbesitzern, mussten einige Straßentiere die Nacht in den Boxen verbringen, weil sie erst am nächsten Tag kastriert wurden. Hinsichtlich der bevorstehenden OP war das natürlich perfekt, da sie nüchtern operiert werden konnten.

Die Ruhe, mit denen die Menschen vor Ort arbeiteten, breitete sich auch auf die Tiere aus, das war unser erster eingehender Eindruck. Der Umgang mit den Tieren war unglaublich achtsam – angefangen beim Einfangen durch Ovidiu, der Versorgung vor Ort, der Narkotisierung oder sonstigen medizinischen Eingriffe. Und das spürten auch die Tiere. Obwohl wir ja völlig fremd waren, genossen so viele unsere Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten zwischen den Arbeitseinsätzen. Andere waren jedoch auch sehr ängstlich, wir konnten es in ihren Augen und der Körperhaltung sehen. Das sind die Momente, in denen es uns leid tat, was wir tun mussten, damit sie relativ gesichert weiterleben konnten.

 

Die kommenden Tage waren von Carmen sehr gut organisiert und vorgeplant. Dennoch muss bei solch einem Projekt immer wieder mit neuen Situationen gerechnet werden, in denen es ein sofortiges Handeln bedarf. Sei es, dass noch Material (z.B. Kartonagen als Unterlage, weitere medizinische Arzneien) angeschafft werden musste oder sei es, dass noch weitere Tiere abgeholt werden mussten. Solche eine Aktion kann nicht Minuten genau festgelegt werden, ebenso wenig, dass man bereits am Morgen schon wusste, was dieser Tag so alles mit sich bringt und wann er zu Ende gehen würde.

 

Wir Frauen teilten uns die Arbeit auf, wie sie anfiel. Mal holten Claudi und Carmen Hunde ab, mal brachte Karin sie mit dem Besitzer zurück, mal halfen wir die Käfige zu reinigen, Wasser aufzufüllen, Hunde auch mal auszuführen, zu umsorgen und zu streicheln oder Essen und Café zu besorgen.

Alex fuhr manche Touren mit Sebastian und Ovidiu mit, um Hunde einzufangen oder sie wieder an ihren Platz auf der Straße zurück zu bringen. Auch hier zeigte sich die Loyalität der Vierbeiner. Kamen sie aus dem Transporter heraus, wurden sie gleich von ihrem Rudel begrüßt und willkommen geheißen.

Daneben galt es zu fotografieren, vor allem  jedes Tier zu dokumentieren und am Abend Presseerstattung auf Facebook zu betreiben. Darum kümmerten sich vor allem Claudi und Carmen. Hut ab vor diesen beiden Frauen.

 

Ovidiu hatte so ein Gespür für Hunde, dass er die meisten innerhalb kurzer Zeit anfassen und ins Auto tragen konnte. Diese Gabe hat uns alle sehr gerührt. Es gab wenige Fälle, in denen er sehr scheue Hündinnen eine kleine Betäubung über das Blasrohr verabreichen musste, damit er an sie herantreten konnte. Dabei halfen ihm nicht nur Sebastian und Alex, sondern sogar Bewohner von Parscov, zu denen einige scheuen Hündinnen, Vertrauen aufgebaut hatten.

 

Neben all diesen eigentlichen Aufgaben in Bezug auf die Kastrationsaktion, gab es auch andere Situationen, in denen wir Tierschutz leben mussten. In diesen 6 Tagen fanden wir 3 allein gelassene Welpen an unterschiedlichen Orten. Den ersten fand Sebastian und Ovidiu, den zweiten entdeckte Alex eines Morgens am Straßenrand und der dritte wurde am Hotel ausgesetzt. Dank der spontanen und großartigen Hilfe von Michael Schmorenz, der alle drei Welpen bei sich in Rumänien aufnahm, konnten wir diesen 3 kleinen Leben eine Chance geben.

In Parscov der nächste Notfall: ein kleines Katzenjunges wurde ausgesetzt. Gerade mal so groß, dass sie in eine Hand passte. Dank Sebastian fand dieses kleine Wesen bei ihm erstmal ein neues Zuhause. Ebenso das erkrankte Welpen Mädchen, das eine Frau aus den Büschen zog und Claudi und Carmen in die Arme reichte, als diese andere Hunde abholten. Diese Kleine haben wir erstmal ins Hotel gebracht und gebadet, natürlich mit entsprechendem Hunde Schampu. Sie war den ersten Tag so ruhig, sass nur in ihrer Box und bewegte sich kaum. Am zweiten Tag fing sie schon an mit ihrem fast haarlosen Schwänzchen zu wedeln, wenn sie uns sah oder wenn wir ihr Fressen und Kaustangen gaben. Und ab da an ging es aufwärts und sie machte sich gleich bemerkbar, wenn wir kamen. Nun ist auch sie in sicheren Händen bei Sebastian und kann medizinisch versorgt werden.

 

Auch am Hotel hatten wir gleich zwei neue Freunde, die jeden Morgen und jeden Abend auf uns warteten und von Alex mit Leckerlies und Kaustangen, die sie aus Deutschland mitgebracht hatte, verwöhnt wurden. Beide Hunde – ein Rüde und ein Mädchen – waren in gutem Zustand und: sie hatten sich als Freunde.

 

Mit dem Ergebnis der Kastration (206 kastrierten Tiere) und dass einige ein Zuhause bei Michael, Sebastian und sogar Viorel gefunden haben, können wir wahrlich von einem Erfolg sprechen. Neben diesem tollen Team, die in solch einer Ruhe ihre Arbeit bewältigten, haben uns vor allem aber immer wieder die Tiere beeindruckt, dahingehend, wie sie ertragen haben, was es zu ertragen galt – wie sie freundlich auf uns reagiert haben – wie sie ihre Dankbarkeit zum Ausdruck gebracht haben – wie anfängliche Schüchternheit (vor allem bei den Welpen) in aktives Verhalten wechselte – wie sie ihre Käfige sauber halten wollten und sich bemerkbar machten, wenn sie mal mussten – und vor allem Straßentiere, die uns in den folgenden Tagen nach der Kastration wieder erkannten und freudig auf uns zuliefen, um gestreichelt zu werden und Hallo zu sagen.

Wir suchten diese Tiere nämlich nochmals auf, um sie mit den gespendeten Mitteln gegen Zecken und Flöhe zu behandeln – auch bei Privatpersonen. Das war jedes Mal ein Erlebnis, dass uns zutiefst rührte und bereicherte.

 

Carmen hat bereits in ihrem Bericht erwähnt, dass wir auch von Familien erfuhren, die Tiere aufgenommen haben, obwohl sie selbst kaum genug hatten, um die Familie zu ernähren. Diese Menschen wollen wir unterstützen und wir sind uns dabei sicher, dass es im ländlichen Raum bestimmt noch viele andere solcher Familien gibt, von denen wir noch gar nichts wissen.

 

Es hat uns auch immer wieder gerührt, wie ältere Damen anstelle von Halsband und Leine ihre Hunde mit einem Tuch und einer daran hängenden Eisenkette nach Hause führten. Oder Katzen, die in Leinensäcken gebracht wurden. Eine Plastikwanne mit Abtropfgittern als Ausbruchsicherheit.

Vieles, was in unserem Land selbstverständlich ist – Leine, Geschirr, Schlafplatz, Tragekorb – ist dort eine Rarität.

 

Das sind die Kulturschocks, mit denen wir immer wieder in diesem Land konfrontiert werden und die wir oftmals auch nicht verstehen – es ist eben ein anderes Land, das gilt es zu akzeptieren.

Die Armut der Menschen – und damit auch der Tiere – und gleichzeitig ihre Freundlichkeit und ihre Bereitschaft, das Wenige, was sie haben, zu teilen. Denen, die Hilfe brauchen, zu helfen. Nicht weg zu sehen. Da bekommen die Worte Genügsamkeit und Dankbarkeit noch einmal eine ganz neue Bedeutung.

 

Für uns war die Woche so schnell vorbei, jeder Tag war gefüllt mit verschiedenen zusätzlichen Aktionen. Wir sind sehr dankbar dem Team gegenüber, dem wir in Rumänien ja erst begegnet sind. Wir haben uns gegenseitig unterstützt, Kraft gegeben und einfach so toll zusammen diese Aktion bewältigt. Es war großartig und wir werden gemeinsam weitermachen. Das ist unser aller Wunsch.

 

Vor allem sind wir sehr froh, dass Sebastian über Carmen nun auch mit uns Kontakt hat und diesen weiter pflegen möchte. Er will uns vor Ort in Parscov weiter unterstützen und als Ansprechpartner fungieren. Wir sind sehr dankbar darüber, denn unsere Arbeit bekommt dadurch nochmal eine ganz andere Qualität.

 

Ovidiu und Sebastian haben uns beim Abschied ein persönliches Lob ausgesprochen, weil wir kommen, um die Probleme in ihrem Land zu bewältigen – für das *eigentlich* sie zuständig seien.

Auch wenn diese beiden Recht haben, sehen wir jedoch auch, dass sich dieses Land dennoch von unseren Verhältnissen hier vehement unterscheidet und ohne auswärtige Hilfe vieles einfach unmöglich ist. Deshalb schauen wir über unsere Landesgrenzen hinaus und finden es richtig.

 

Vielen Dank an alle. Auch an euch.

Alex

 

18.06.2017

 

Parscov: Erfolgreiche Kastrations-Kampagne
... mit Hilfe der Besitzer der Tiere!

 

 

Unser Einsatz in Parscov begann ungefähr vor vier Jahren, als ich meine engagierte und leistungsfähige Freundin und Mitarbeiterin Tamara Raab (Tammy) dazu aufforderte, mir bei der Renovierung eines Hauses zu helfen. Das Gebäude hatte nur vier Wände, keine Fenster, ein Dach, wo es reinregnete, und einen Boden aus Erde, und trotzdem war es das „Zuhause“ von Savastita (jetzt 92 Jahre alt). Zusammen mit ihrer Nichte Mariana hatte sie Hunde aufgenommen, die vor der Grausamkeit der Hundefänger der öffentlichen Tötungen gerettet wurden. Was zuerst nicht den Namen „Zuhause“ verdient hatte, entwickelte sich in ein neues Haus, mit richtigem Fußboden, Holzboden, Möbel, Elektrizität, Heizung, Wasser, und so weiter.

Nach Tammys tragischem Unfall, der sie in einer speziellen Klinik liess, erklärte sich Helft Handeln e.V. – Tammys engster Arbeitspartner – bereit, den Tieren dort weiter zu helfen, zumindest für eine Weile. Seitdem hat der Verein ununterbrochen Hilfe geleistet mit regelmässigen Futterlieferungen, Sterilisationen, tierärztlicher Versorgung, Adoptionen, Renovierungen, usw. Heute leben dort ungefähr 100 Hunde und 30 Katzen.

Seitdem sind wir jedes Jahr 2 bis dreimal nach Parscov gefahren, für 4 bis 5 Tage, um verschiedene Aktionen vorzunehmen. Auf diese Weise haben wir Parscov und die Bedürfnisse der Gemeinde kennengelernt. Viele Tierfreunde leben dort, die viele Tiere haben. Obwohl es sich um eine ländliche Gegend handelt, wo Information über Tierschutz und Umgang mit Tieren nicht leicht zu erhalten ist, haben wir viele verantwortungsvolle Menschen getroffen, die wissen, wie wichtig die Sterilisation ihrer Tiere ist.

Deshalb hatten wir beschlossen, eine öffentliche Sterilisierungs-Kampagne für Parscov und die umliegenden Gemeinden durchzuführen, die 6 Tage dauerte.

Wir hatten ein wundervolles Team, das von morgens bis spät in die Nacht arbeitete, um Tiere einzufangen, sie von ihren Besitzern, die es sich nicht leisten konnten, zu transportieren, zu sterilisieren, gegen Flöhe und Zecken zu behandeln, und wieder zurückzubringen.

Das Resultat war, dass 206 Hunde und Katzen sterilisiert werden konnten, von denen 201 weiblich waren, innerhalb von 6 Tagen!

Obwohl wir wussten, dass es dort viele verantwortliche Tierbesitzer gibt, hatten wir nicht mit so einer Riesenwelle von Anfragen gerechnet. Deshalb konnte unser Team von zwei Tierärzten der Nachfrage von den Tierbesitzern UND den Strassentieren nicht total nachkommen. Es ist wichtig, weiterhin Sterilisationen in dieser Gegend durchzuführen. Alles, was wir brauchen, sind Tierärzte – die Bewohner müssen nicht davon überzeugt werden, wie wichtig es ist, ihre Tiere kastrieren zu lassen.

Wir waren sehr beeindruckt, zu sehen, dass die Verantwortung gegenüber den Tieren stärker war als Bequemlichkeit oder altersbedingte Schwierigkeiten. Wir trafen Leute (sogar ältere Frauen), die mehr als 3 Kilometer auf schwierigen Strassen liefen, mit ihren Hunden entweder an der Leine oder in einem Beutel getragen, damit sie sie zu uns bringen konnten. Wir haben sie natürlich alle im Auto zurückgefahren.

Es war sehr befriedigend, zu erleben, dass das Einfangen der Hunde nicht zu lächerlichen Bemerkungen führte, wie in anderen Gewgenden, wo Leute uns den „Rat“ gaben: „Nehmt sie doch mit nach Hause – die beissen“. Im Gegenteil, die Leute waren so bereit, beim Einfangen der Tiere mitzuhelfen, dass sie fast im Weg waren.

Wir haben auch von mehreren anderen Menschen in Parscov erfahren, die Tiere aufgenommen haben – die wurden entweder im Stich gelassen oder aus anderen Situationen gerettet -- , und Helft Handeln hat sich bereiterklärt, weiterhin monatlich mit Futter zu helfen, soweit es möglich ist.

Ich möchte dem Team von Helft Handeln danken, das diese Aktion finanzierte und auch aktiv mitarbeitete, sowohl allen, die bei der Ausführung dieser Kampagne beteiligt waren.

Vielen Dank auch an Jessica Rath, die während der letzten 2 ½ Jahre dafür gesorgt hat, dass die Hilfe für die Tiere in Parscov garantiert war. Sie wirbt für das Shelter und hält die Spender auf dem Laufenden. Obwohl ihr Traum, die Tiere von Omis Tierheim (denen sie viel von ihrer Zeit widmet) mal persönlich zu treffen, noch nicht wahr wurde, kennt sie sie alle von Fotos, bei Namen und Charakter!

Falls jemand den Tieren von Parscov und auch bei zukünftigen Sterilisations-Aktionen helfen möchte, wendet Euch bitte an den Verein Helft Handeln e.V,, claudia@helft-handeln.de. Ihr findet weitere Information auf der Webseite https://www.helft-handeln.de/


Alles Gute,

Carmen ARSENE

19.05.2017

 

Behandlung mit Antiparasitika und Kastrationsaktion

 

Vor ca 4 Wochen bat Mariana uns um Floh und Zeckenmittel um die Tiere zu behandeln.....
Drei Jahre sei das nicht geschehen ....
Nun, von April bis Oktober jährlich kam uns jetzt gar nicht so lange vor.....aber wir reagierten so schnell es eben ging.
Aus England bekamen wir die Spotons gespendet, darum kümmerte sich Jessica Rath und Dr. Carmen Arsene beauftragte nach Rücksprache mit uns den ansässigen Tierarzt in Parscov.....
Hier die Fotos die Corina Elena gemacht hat.....Danke dafür

 

Flyer und Poster sind ausgehängt und verteilt....am 29.05.2017 starten wir mit der großen Kastrationsaktion in Parscov und Umgebung!
Danke an Sebastian Adrian Silvestru für das Verteilen der Poster
Wir werden hier berichten

18.04.2017

 

Zaun und Hundehaus

 

Auch wir können nicht immer einfach so durchs Leben gehen und helfen, ohne daß es irgendwann Probleme gibt…..wäre ja auch zu schön gewesen *hmmm*
Wie Ihr Alle gemerkt habt, ist es sowohl hier in der VA als auch in der Omigruppe etwas sparsamer und ruhiger geworden, was Informationen und Fortschritte anbelangt.
Das hat seinen Grund, denn wir haben seit einiger Zeit Probleme mit den Handwerkern in Parscov
Der Handwerker Mihail, der den Zwischenzaun gebaut hat, hatte schon mal angefangen, als er die Materialien besorgte, für sich selbst gleich einige Säcke Zement mitzukaufen. Nun ja, wir fanden das jetzt nicht besonders dramatisch, aus unserer Sicht: armes Land, arme Leute!
Aber Dr. Carmen Arsene sah es nicht wirklich gerne, daß ihre Landsleute sich da nebenbei was abgezwackt haben, zumal unsere Bezahlung an ihn nicht so schlecht war. Sie sprach mit ihm und bat, das zu ersetzen oder abzuarbeiten……
Seine Reaktion war, zu gehen und zu erzählen, daß er sein Geld nicht erhielt….*grmpf*
Es dauerte eine Weile, bis sich ein neuer Handwerker fand, der der den Zaun reparierte und begann, das Hundehaus zu bauen…. Er bekam einen Vorschuss und Geld für Material….
Plötzlich stockte es, die Arbeit ging nicht weiter…..auf Nachfrage warum hieß es, er habe kein Geld für das Material, das er noch kaufen müsse……wir wiederum hatten ihm das Geld geschickt, aber keinen Beleg von ihm über das gekaufte bzw eben dann das NICHTgekaufte Material erhalten…….so ging es über den Winter hin und her…… jetzt im März präsentierte er uns dann Belege über Material, allerdings waren die nicht aus dem Winter, sondern aktuell, und zwar von einem Kumpel von ihm!
Also fehlt das Material, das wir bezahlt haben……wir werden wieder einen Handwerker suchen müssen, der die Zaunreparatur erledigt, der das Hundehaus fertigstellt…….ob wir einen finden werden?
Wir wissen es im Moment nicht, denn wir gehen davon aus, daß auch dieser Arbeiter sagen wird……wir haben ihn nicht bezahlt :-( wer gibt schon zu, uns übers Ohr gehauen zu haben ?
Diese Männer dort vor Ort gehen davon aus, das wir von unserer Regierung für unsere Arbeit bezahlt werden……wer ist schon so blöd und fliegt auf seine Kosten ins Ausland, um dort gespendete Gelder für TIERE einzusetzen? Das werden wir in Parscov immer wieder gefragt…..
Wir sind echt jetzt etwas genervt, was diese Bauarbeiten anbelangt und werden abwarten müssen, ob sich jemand finden lässt, der hier ehrlich für uns weiter arbeitet
To be continued……

09.03.2017

 

Auktion bei Facebook ein großer Erfolg

 

Knapp 8000,00 € kamen bei der Facebook Auktion für unsere geplante Kastrationsaktion im Frühjahr zusammen ....ein riesiger Erfolg, den wir dem Auktionsteam Tiere sollen glücklich leben und jedem einzelnen Teilnehmer zu verdanken haben.

Die Planungen laufen, einen genauen Termin wird es erst geben wenn wir wissen mit welchem Tierarztteam wir an den Start gehen können...

Im Visier haben wir hier Ende Mai / Anfang Juni.

Wir sind immer noch sprachlos über diesen Erfolg und werden Euch hier, sowie auch auf Facebook auf dem Laufenden halten

06.03.2017

 

Rudi aus Parscov ist angekommen

 

Der kleine Rudi aus Rumänien ist am Samstag in Deutschland eingetroffen.

Er ist ein zauberhafter Kerl, der lieber Menschen als Hunde um sich hat.....er verträgt sich zwar mit allen Hunden, sucht jedoch immer die Nähe von Menschen.

 

Bevor er sich auf die Reise gemacht hat bekamen wir eine  Anfrage für einen kleinen Hund....

wir haben die Flocke und den Rudi....ach ja und die Iffi sucht auch noch ihre Menschen!

Die Familie verliebte sich in Rudi, nun bekommt er am Wochenende Besuch, und wenn alles passt, darf er nach seiner Pflegestellenzeit umziehen.

Wir denken das könnte gut passen, da er dort alleine leben darf und die Streicheleinheiten der Menschen nicht teilen muss.

Er ist wirklich zauberhaft.....seht selbst

24.12.2016 -- Viorica bekommt Holz

 

Ihr wisst sicher, dass wir auch eine Roma Frau (Viorica) und ihre Tiere in Parscov etwas unterstützen. Sie war im April kilometerweit gelaufen, nachdem sie hörte, dass Helft Handeln Kastrationen ausführt und bat, dass einige ihrer Hunde und Katzen auch sterilisiert würden. Seitdem erhält sie auch etwas Futter für die Tiere jeden Monat.

Wir erfuhren dann im November, dass sie sich kein Holz zum Heizen leisten konnte. Das Dach ihrer Hütte ist nicht dicht, und es regnet rein; die Fenster haben kein Glas sondern nur Pappe, und wo Türen sein sollten, gibt's auch nur Notlösungen. Da musste was geschehen, bevor der Winter einbricht!

Es ist jedes Mal herzerwärmend, wie schnell die Mitglieder und Freunde von Helft Handeln auf einen Spendenaufruf reagieren. Wenige Tage nach der Bekanntmachung auf Facebook war genug Geld für eine beträchtliche Holzlieferung zusammengekommen. Ausserdem hatten sich mehrere liebe Leute bereit erklärt, Pakete mit warmer Kleidung, Lebensmitteln und Leckerlis für die Tiere zu schicken -- im Ganzen gingen fünf Pakete nach Parscov ab!

Dr. Carmen Arsene hat vor Kurzem mit Viorica telefoniert. Viorica konnte sich nicht genug bedanken, für Futter für die Tiere und für alles, wa sie erhalten hatte.

Noch mal tausend Dank an alle, die mitgeholfen haben! Ihr habt das Leben von den Menschen und Tieren dort bedeutend beeinflusst.

21.11.2016

 

Dr. Carmen Arsene war in Parscov

 

Carmen hat einen Abstecher nach Parscov gemacht! 

Das Hundehaus ist gewachsen, derzeit wird auf Holz gewartet damit weiter gebaut werden kann.

Wir haben nochmal Steine für den Boden bestellt, insgesamt 5 kleine Wagenladungen damit die Tiere im Winter nicht nur im Matsch stehen und Carmen hat vor Ort die Verteilung organsisiert.

Der Zaun wurde repariert und nach unten mal ausbruchsicher gemacht.

Auch gab es tiefgefrorenes Fleisch für das ausser den Transportkosten nichts bezahlt werden musste.

Davon bekamen Viorica und ihre Tiere einiges und auch die Frauen die sich im Ort um die Straßentiere kümmern.

 

Dann durften 7 Hunde ausreisen.....3 gingen über Carmen direkt in ihr neues Zuhause, 2 Hunde wurden von TiNO übernommen und 2 sind bei uns in Pflegestellen.....Teddy und Alexa.

Schaut es Euch an ....

06.11.2016

 

Die Arbeit hat begonnen

 

Der Arbeiter vor Ort hat uns erste Fotos geschickt.

Wir hoffen, das vor dem Kälteeinbruch das Haus fertig wird!

 

Auch einige Löcher im Zaun werden geflickt....es sind immer mal wieder Hunde entwischt zum Ärger der Nachbarschaft.

 

Für einen ganz neuen Zaun reichen unsere Spendeneinnahmen einfach nicht, also muss immer mal etwas geflickt werden.

 

Derzeit stehen auch immer wieder Futter und Kastrationen im Vordergrund......Vermehrung zu stoppen ist das Wichtigste.

 

Wir zählen hier weiter auf Eure Unterstützung liebe Tierschützer!!! Helft Handeln

27.10.2016

 

Endlich,endlich bewegt sich etwas :-)

 

Bei unserem Besuch im Oktober liefen uns zwei Arbeiter über den Weg, die Beiden, die auch den Kies verteilt haben....
Sie beginnen jetzt mit dem Bau eines großen Hundehauses, in das dann Hütten kommen.
So können die Hunde in verschiedenen Ebenen liegen, sich im Winter zusammen kuscheln und im Sommer Schatten haben.
Material und Vorschuß in Höhe von 765,00 € haben wir soeben überwiesen
Und so soll das Hundehaus aussehen :-)

 

Wir sind hier weiterhin dringend auf Eure Hilfe angewiesen!

Jeder Euro hilft......

Danke schön!

19.10.2016

 

Unser Aufenthalt im Parscov-Shelter

 

Wie immer seit 3 Jahren, auch in diesem Oktober unsere Reise zu den Tieren von Parscov.

Gespannt, wie es Oma Savastita nach ihrem Schlaganfall geht……ging es ihr doch im April so schlecht, was würde uns erwarten? Schließlich wird sie im Januar 92 Jahre alt und eigentlich gingen wir bei unserem letzten Besuch davon aus, das es kein Wiedersehen mehr gibt.

Also machten wir uns am Mittwoch den 05.10.2016 auf! „Wir“ waren diesmal Simone, die uns schon im April begleitet hat; Karin, die einfach gespannt war wie ein Verein dort so arbeitet und die sich bereit erklärt hat die Tiere so gut es geht zu katalogisieren und Michael und ich.

Kastrieren war unsere Priorität, was blieb uns sonst auch viel übrig, da wir immer noch weit davon entfernt sind das Geld für einen Zaun zusammen zu bekommen.

Futter und medizinische Versorgung, Wurmtabletten und Floh und Zeckenschutz….. Futter und die Bananen für Savastita!

Nach unserer Ankunft ging es erstmal zur Autovermietung und von dort aus fuhren wir direkt nach Buzau ins Einkaufszentrum.

Futter für die Tiere kaufen……mal ein anderer Geschmack, und dann ging‘s weiter nach Magura in unser Hotel wo wir alle erstmal unsere Koffer aus und umpackten, war doch der größte Teil unseres Gepäcks für die Kastrationen und med. Versorgung gepackt.

Später reisten dann Paula mit Dr. Mihai Ciuciuc und Dr. Carmen Arsene an.

Donnerstag machten wir uns nach dem Frühstück auf.

Vor dem Hotel fanden sich gleich 2 Hunde, die wir mitnahmen ins Shelter und die ca 10 minütige Fahrt vom Hotel zum Shelter nutzten wir auch um nach Tieren Ausschau zu halten, die wir kastrieren können.

Während Dr. Ciuciuc mit der Assistenz von Paula kastrierte machten Carmen, Michael und ich uns auf den Weg um Kies zu besorgen.

Im Ort fingen wir dann die nächsten Hunde, sie kamen einfach zu uns als wüssten sie, das nur kastrieren ihr Elend lindert.

Behutsam, fast immer mit einem Sichtschutz, trugen wir die Hunde durch das Shelter zwischen den anderen Tieren durch…. Gut das wir so viele Unterlagen mitgenommen haben!

Während Michael die Hunde im Shelter fing und Karin begann die Tiere zu katalogisieren, begannen Carmen, Simone und ich die Hunde und Katzen mit Spot ons zu behandeln.

Auch gab’s ein großes Katzenbuffet…… wir wurden geliebt für das Nassfutter!

Am Nachmittag kam der erste Kies, vier Ladungen haben wir bestellt, zwei kamen am Donnerstag die nächsten zwei Ladungen am Freitag. Während der Kastrationspausen, weil einfach gerade mal kein Tier da war, half unser Doktor beim Verteilen der Steine.

Ein langer Tag ging zu Ende……viel war geschafft!

Freitag morgen kamen schon die ersten Hunde und Katzenbesitzer und brachten uns ihre Tiere zum Kastrieren …..

Michael, Carmen und ich machten uns wieder auf den Weg und bekamen von einer Frau gesagt, dort in der Siedlung, da gibt’s noch viele Tiere…..

Als wir in die Siedlung fuhren wurden wir schon erwartet……die Deutschen sind wieder da! Bitte kastriert unsere Tiere…..

Natürlich, deswegen sind wir hier! Ich fuhr, Michael, Carmen und die Hundebesitzer schnappten sich die Vierbeiner und ab in unseren Bus.

So ging es immer weiter und ich hatte längst aufgehört zu zählen…..

Der nächste Kies kam, Arbeiter wurden bestellt um ihn zu verteilen; Futter und Stroh wurden geliefert.

Diese Arbeiter bauen nun das von uns gewünschte Hundehaus, damit alle Hunde einen Platz im Warmen bekommen.

Der Bürgermeister wollte uns sprechen, aber wann? Wie sollten wir das schaffen? Er wartete auf uns.

Am Freitag um 17.00 haben wir den Weg zum Bürgermeister geschafft. Es gibt immer mal wieder Klagen über Mariana und ihre Tiere, völlig verständlich, hat sie doch viele Nachbarn und viele Hunde!

Auch wir machen uns Sorgen, würden Mariana gerne entlasten, denn 100 Tiere sind einfach zu viel.

Aber wie? Alle Tierliebhaber in Rumänien sind voll belegt…..es gibt niemanden der noch Tiere von anderen Sheltern übernimmt.

Wir sagten dem Bürgermeister das wir seine Arbeit machen und schlugen ihm vor uns ein eingezäuntes Gelände zur Verfügung zu stellen, so das ein komplett neues Shelter entstehen kann und Mariana diese Last nicht mehr tragen muss. Er fand die Idee gut……aber wird er sie umsetzen? Werden wir das noch erleben?

 

Also fuhren wir wieder zum Shelter hoch, sammelten unsere Mannschaft ein, brachten einige kastrierte Tiere zu ihren Menschen oder an ihre Plätze zurück……wieder ein langer Arbeitstag.

Samstag, unser letzter Arbeitstag und Regen!

Wir waren noch nicht bei Viorica und ihren Tieren und hatten fast schon die Befürchtung wir schaffen es nicht mehr. Sie rief Carmen schon an und sagte sie würde sich nun auf den Weg machen, also fuhren wir direkt zu ihr. Sie hatte diesmal weniger Welpen dank unserer Kastrationen im April. Nichtsdestotrotz ist diese Haltung bei Viorica für uns kaum zu ertragen! Wieder nahmen wir 6 Hunde mit und kastrierten

Carmen hatte im Vorfeld 2 der kleinen Hunde bei Viorica reisefertig machen lassen, sodass sie mit uns fliegen konnten.

Im Shelter war noch viel zu tun, Michael hatte noch einige Hunde zu fangen, es kamen immer noch Besitzer die ihre Tiere kastrieren lassen wollten und wir haben niemanden weggeschickt!

Wieder machten Carmen und ich uns auf den Weg Besitzerhunde zu holen……die Gerüche waren manchmal so unerträglich, das ich glaube, nein ich bin ganz sicher! Ich war grün im Gesicht.

Karin hat zwischendrin immer wieder den Bus gereinigt, so dass wir wieder durchatmen konnten.

Auf einem dieser „Ausflüge“ entdeckten wir ein Gelände im Nichts das zum Verkauf steht…..ein ideales Shelter! Mit Wohngebäuden, Garagen, Garten und Pool….. 5 Hektar Gelände drum herum, aber für uns unbezahlbar…aber wir haben mal kurz geträumt :-)

Unser Dr. Mihai kastrierte wieder bis kurz vorm dunkel werden…..wir entwurmten die 3 Welpen die bei Mariana leben und einen 4. den ich an den Mülltonnen fand und bei Mariana ließ. Dann machten wir uns an unsere kleine Liste….. Michael sagte es sei fast wie Schindlers Liste : welche Hunde reisen als nächstes aus?

Alexa, Teddy, und die beiden Ursus, dann schickt Carmen noch 3 Cocker aus Marianas Shelter.

Aufräumen, packen, die Tiere nochmal anschauen……unseren Arbeitsplatz ordentlich zurücklassen.

 

Abschied nehmen von den Tieren, Savastita und Mariana……bis zum April, wenn wir wiederkommen zum Kastrieren.

 

Kastriert haben wir 62 Tiere  für 1550,00 € und haben für 800,00 € Futter, Kies, Arbeiter etc bezahlt

 

Wir hoffen und wünschen uns, dass Ihr uns weiter auf unserem Weg in Rumänien begleitet und unterstützt; Ihr weiter für Eure Patentiere da seid und uns Helft zu Handeln!

 

Und hier noch ein paar schöne Köpfe.....viel Spaß beim anschauen.

14.06.2016

 

Drei weitere Parscov Tiere im Glück

 

Eine Hündin der Roma-Familie und zwei Katzen aus Mariana Miu's Shelter haben ein Zuhause gefunden!

Alle Tiere wurden von uns im April kastriert....

 

Destiny ist nach Deutschland in eine Tierpension gezogen, sie hatte Probleme mit ihrer Haut und Mariana bekam das nicht in den Griff im Shelter; Cleo hat eine wunderbare Familie in Rumänien gefunden und Esther, die Hündin, ist jetzt ein Rollstuhlbegleithund ...

Dr Carmen Arsene hat dafür gesorgt das alle Tiere sicher ankommen und gut untergebracht sind. Sie war jetzt selbst in Deutschland und hat die Tiere besucht

01.05.2015

 

So, lange versprochen..... jetzt endlich mal Zeit gefunden

Ausgaben bis jetzt :
Kettensäge,Öl & Diesel 225,00 € (befindet sich b Carmen Arsene)
Sichtschutz 41,00 €
Hotel & Verpflegung Tierarzt 219,00 €
Kastrationen 48 Tiere , Impfen, Chipen, Schmerzmittel, Antibiotika, Antiparasitenbehandlung, Wurmtabletten 1095,00 €
Betadine, Kabelbinder, Insektenspray, Spritzen und Kanülen, Wachstischtuch, Schnur & Diesel 50,00 €
Mietwagen & Diesel 410,00 €

Sind insgesamt 2040,00 €

Kostenvoranschlag Arbeitslohn für den Zaun und das große Hundehaus liegt bei ca. 2800,00 €

4600,00 € sind an Spenden zusammengekommen.....

Ihr seht also, das unser Geld leider nicht reicht.

 

Es gab einen Übersetzungsfehler von Carmen und wir freuten uns riesig als sie sagte das der Arbeitslohn für den Zaun und das große Hundehaus nur 800,00 € beträgt, es sind aber wie oben beschrieben 2800,00 €.....denn der Zaun muss ja rundherum in Beton gesetzt werden, damit es wirklich nicht zu untergraben ist.

Wir brauchen hier also dringend noch Unterstüzung!

26.04.2016

 

Wir sind wieder da...... und hier ist unser Bericht!

 

Parscov-Arbeitseinsatz vom 14.4. – 18.4.2016

Am 14.4. machten wir uns per Flugzeug auf den Weg nach Parscov, um Mariana Miu und ihrer 91 Jahre alten Tante samt ihren ca. 80 Hunden und mittlerweile ca. 35 Katzen wieder mal unter die Arme zu greifen.
Oma Savastita, Marianas Tante, erlitt vor ein paar Wochen einen Schlaganfall, und wir waren nicht sicher, ob wir sie nochmal sehen werden.

Verabredet vor Ort waren wir mit Dr. Carmen Arsene und ihrem Mann Madalin, dem Tierarzt Mihail und seiner Helferin Paula.
Wir selbst waren diesmal zu dritt…Michael, Simone ( eine Patin ) und ich.

Nach unserer Ankunft holten wir unseren Leihwagen ab, wie immer ein Bus, da jedes Mal viel zu transportieren ist, und machten uns auf nach Buzau, um unter anderem Savastitas heißgeliebte Bananen zu kaufen. Über die toten Hunde die überfahren an und auf den Straßen lagen will ich nicht mehr berichten!
Am Abend kamen wir dann im Magura Hotel an, wo man uns schon erwartete und die Türen aufhielt.
Nach und nach trafen auch die anderen ein und beim Abendessen besprachen wir, was am nächsten Tag zu tun sei.

Nach dem Frühstück brachen wir auf zu Mariana und Savastita.
Mariana freute sich wie immer riesig uns zu sehen und die Hunde begrüßten uns mit lautem Gebell!
Wir hatten Carmen im Vorfeld Geld für eine Kettensäge geschickt, damit Madalin mal ein bisschen Luft in die Bäume bringen und auch den Zaun freischneiden konnte.
Während die neue Säge, die Carmen jetzt in ihrer Obhut hat warm lief, begannen Michael und Madalin die Tiere zu fangen, die kastriert werden sollten.
Carmen und ich fuhren in den Ort und kauften Sichtschutz für den Zaun, Befestigungsmaterial und einige andere Utensilien, die noch benötigt wurden.

Später begrüßten wir Savastita, die von ihrem Schlaganfall gezeichnet ist, sie ist nicht mehr dieselbe wie im Oktober.
Sie freute sich uns zu sehen, aber sie hatte Schmerzen und ist noch viel mehr in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt.
Die Hunde sind nach wie vor an ihrer Seite und beschützen sie.

Während wir Savastita Gesellschaft leisteten und ihr zu essen und zu trinken gaben, begannen Mihail, Paula, Madalin und Michael mit den Kastrationen.

Madalin sägte Simone und mir den Zaun frei damit wir den ersten Sichtschutz anbringen konnten…
Gegen 16.30 Uhr machten wir unsere erste Pause, um uns etwas zu stärken.
Die Hunde wurden unruhiger und ließen sich nicht mehr so einfach zu einer Kastration „überreden“, sodass Michael mal kurz ein schönes Muster verpasst wurde.
Also haben wir ihm alle den Rücken freigehalten beim Fangen der Hunde, damit sowas nicht nochmal passiert.

Eine der Hundehütten die an der Hauswand stand haben wir umgesetzt mit vereinten Kräften, denn es stellte sich heraus dass dort wo die Hütte stand die ganze Wand nass war.

Auch Catalin Maracine, der damals schon mit Tamara Raab und uns einen Teil der Bauarbeiten geleistet hat kam, um mit uns den Bau/Reparatur des Zauns und eines größeren Hundehauses zu planen.
Was für ein Tag! Nach 10 Stunden im Shelter fuhren wir ins Hotel… Duschen, Essen, Schlafen !!!!!

Am Samstagmorgen nach einem deftigem Frühstück kauften wir den 2. Sichtschutz, den Simone und ich anbrachten, während die Kastrationen weiterliefen!
Wir gingen davon aus, dass nun bald alles geschafft sei.

Simone und ich räumten einigen Müll zusammen, um ihn in den Ort zu fahren. Auf dem Weg vor Marianas Grundstück saß eine kleine Frau, Carmen ging gleich auf sie zu… wir hörten nur ein lautes Weinen oder Flehen, denn wir verstanden ja kein Wort.

Carmen erzählte uns, dass die Frau ca. 20 Hunde hat und einige Katzen. Sie bat uns um Hilfe für Kastrationen.
Wir sagten sofort zu, klar. Freiwillige Kastrationen, toll!
Wir fuhren mit der Roma, einer Box und natürlich mit Michael zu ihr nach Hause.
Sie lebt noch viel armseliger als Mariana und Savastita. Simone hatte noch Kleidung und eine Decke dabei, die sie der Frau schenkte.
Wir nahmen 5 Hündinnen und eine Katze mit, die einen großen Tumor am Ohr hatte. Alle wurden kastriert und das Ohr der Katze versorgt. Die Tiere blieben bis zum folgenden Tag in unserer Obhut.

In der Zwischenzeit kamen noch einige Nachbarn, die ihre Tiere zur Kastration brachten. Es spricht sich immer schnell rum, wenn wir da sind, und wir machen das gerne - verhindern Kastrationen doch so viel Leid!

Dies war ein 12 Stunden Tag im Shelter und im Ort, ohne eine Essenspause, wir haben uns gerade mal einen Kaffee gegönnt.

Sonntagmorgen, wieder ein deftiges Frühstück… wir alle waren ziemlich erschöpft und ich muss ehrlich sagen, dass ich etwas erleichtert war, als Carmen sagte, sie müsse um 15.00 Uhr das Shelter verlassen. Sie hat einen weiten Weg und hat zwei Katzen von Mariana und einen Hund von den Roma mitgenommen, um sie medizinisch versorgen zu lassen und für die Drei ein Zuhause zu finden.

Unser Tierarzt Mihail hat tapfer weiter kastriert, eigentlich arbeitet er sonntags nicht, aber so konnten noch 8 Katzen der Roma operiert werden!

Carmen und ich haben alle Belege durchgesehen, ich habe noch bezahlt was zu bezahlen war… vor allen Dingen unseren fleißigen Tierarzt und seine Helferin Paula.
48 Tiere wurden kastriert, entwurmt, viele davon gechipt, gegen Parasiten behandelt und einige wurden geimpft!

Wir haben die Kastrationen, Medikamente, Chips, Impfstoffe, Diesel, Hotel und Essen bezahlt für den Doc und seine Helferin. Das waren umgerechnet ca. 1300,00 € geteilt durch 48 Tiere sind ca. 27,10 € pro Tier!

Dann folgte unser Abschied: Abschied von Savastita - wir fürchten, wir werden sie im Oktober nicht mehr sehen, sie wird ihren Tieren die vor ihr gegangen sind folgen…
Aber wer weiß? Vielleicht geschieht ein kleines Wunder?

Wir kommen im Oktober wieder: zu Mariana, zu Savastita (?), zu den Tieren und zu den Roma!
Gemeinsam mit Dr. Carmen Arsene und ihrem Mann Madalin, mit Doc Mihail und Paula.

Wir sagen DANKE an alle Unterstützer und Spender, an all euch liebe Menschen, die ihr euch mit uns um die Tiere und die Menschen dort sorgt und uns helft zu helfen! Ohne Eure wunderbare Großzügigkeit wäre das nicht möglich gewesen!

10.04.2016

 

Flug nach Rumänien

 

Unsere Parscov-Reise steht wieder kurz bevor! Am 14.04. geht's los....

Wir haben Spenden gesammelt, Flohmärkte bestritten und Laura Simpson vom Harmony Fund hat diesmal auch wieder geholfen.

So sind 4600,00 € für den Bau des Zaunes, Hundehütten und Kastrationen zusammen gekommen.

Es wird kastriert, der Zaun geplant und bearbeitet, Material gekauft, Handwerker gesucht, Patenhunde fotografiert, neue Hunde katalogisiert usw.

Oma Savastita hatte vor einigen Wochen einen Schlaganfall, sie kam in die Klinik ist aber mittlerweile wieder zu Hause.

Wir haben Pakete im Vorfeld geschickt mit Schutzhosen, Betteinlagen, Kleidung.

Wir hoffen, das sie in einem guten Zustand ist wenn wir eintreffen......sie ist mittlerweile 91 Jahre alt.

Wir sind gespannt, wie immer im Vorfeld, wie unsere Reise verläuft.

Herzlichen Dank an alle die uns bis jetzt hier unterstützt haben !!!

13.02.2016

 

Wir Parscov-Tiere bitten um Eure Hilfe !

 

Ein Zaun könnte unser Leben retten..........

Hallo, ich bin es, Euer kleiner weißer Hund aus Parscov  -  ja, leider habe ich noch keinen Namen :-(

 

Ich möchte Euch um eure Hilfe bitten, denn wie manche von Euch schon mitbekommen haben, sind einige meiner Kumpels in Parscov vergiftet worden. Auch einen meiner Freunde aus unserem Shelter hat es getroffen! Wir sind darüber sehr traurig.

Unser Zaun ist nämlich nicht sicher. Manche meiner Hundekumpels klettern darüber, entwischen durch ein Loch im Zaun oder verletzen sich daran.
Die netten Menschen, die uns hier so viel helfen,  sagen, dass das zu gefährlich ist, und dass der Zaun unbedingt repariert und ausbruchsicher gemacht werden muss, damit so schlimme Dinge nicht mehr geschehen können!

Wir hätten auch so gerne ein großes Hundehaus, in dem sich viele von uns im kalten rumänischen Winter schön im wärmenden Stroh zusammenkuscheln und wir uns gegenseitig wärmen könnten. Der Winter wäre dann schon gleich viel leichter zu überstehen, das wäre richtig toll. Und im Sommer hätten wir etwas Schatten, würde uns auch gefallen!

Um uns diese Wünschen zu erfüllen, benötigt man aber einiges an Geld hab ich gehört  - und das haben Mama Mariana und Oma Savastita leider nicht.
Ich kenne mich ja mit Geld nicht aus, aber die lieben Helfer sagen, die beiden haben nur 160,00 € im Monat zum Leben,  und das reicht dann wohl nicht für einen Zaun und schon gar nicht für die Kuschelhütte?

Die Vereinsmenschen meinen, dass man für den Zaun und die Hütte sicher 3500,00 € braucht… oh weh, das klingt nach sehr viel - ob das wohl klappt?

Ihr alle habt uns schon so viel geholfen... und auch unseren Menschen.  
Deren Hütte habt Ihr bewohnbar gemacht, habt Fenster und Türen eingebaut, einen Fußboden gemacht, Möbel und einen Ofen gekauft und natürlich einen Brunnen gebaut, damit wir alle genügend Wasser haben.

Für uns habt Ihr Hütten gebaut, habt  Kastrationen, einen Teilzaun, Stroh, Kies für unser Gelände, und den Doktor bezahlt… und nicht zu vergessen haben etliche von uns schon einen Namen bekommen,  und wir alle bekommen jeden Monat  genügend zu essen, dass wir nicht hungern müssen.  <3
Die Tante Jessica aus USA hat dafür extra eine Patengruppe für uns gemacht, das ist so toll. Dort treffen sich all die lieben Menschen, die sich um uns sorgen und mit ihrem Geld helfen, unser Essen zu bezahlen.
Aber mir fehlt ja leider immer noch mein Name, weil ich noch keinen Patenmenschen gefunden habe. Vielleicht mag ja jemand von Euch mein Pate sein und mir einen schönen Namen geben?  Besucht uns doch mal in dieser netten Gruppe, das würde mich freuen!

https://www.facebook.com/groups/406748702807613/

 

Ich sage hier jetzt mal aus ganzem Herzen DANKE  für all Eure Hilfe und hoffe für meine Kumpels und mich, dass wir bald ein sicheres Gelände und ein warmes Plätzchen haben werden - vielleicht bringen uns ja Tante Claudia und Onkel Michael im April schon eine gute Nachricht mit… 

Euer dankbarer weißer, namenloser  Hund aus Parscov

 

P.S. hier findet Ihr meine Sammelaktion bei Facebook :

https://www.facebook.com/events/1536531519973047/1536544029971796/

09.12.2015

 

Dr. Carmen Arsene war in Parscov!

 

Über die Vergiftungsaktion wird von Seiten der Behörden geschwiegen, der Übeltäter konnte nicht gefasst werden.....wir können nur von Glück reden, das es bis jetzt eine Einzeltat war.

Carmen war mit ihrem Mann 2 Tage in Parscov und sie haben fleißig gearbeitet.

Der Bau des Teilzaunes im Gelände beginnt; es wurde Brennholz geliefert; Kies für den Platz bestellt und verteilt; Hunde kastriert; Gespräche mit dem Bürgermeister geführt!

Dieser hat diesmal eingewilligt Vier Pfoten RO im Frühjahr kommen zu lassen, um endlich im Ort zu kastrieren !!!

Und er hat auch eine LKW-Ladung Kies übernommen....

 

Mimi, Marianas neue Hilfe, und ihr Mann haben fleißig geholfen.

 

Einige Leute aus der Patengruppe bei Facebook haben Pakete mit warmer Kleidung, Decken, Kaffee, Taschenlampen, Batterien und Weihnachtsgebäck an Mariana, Savastita und Mimi geschickt.

 

Carmen wird uns noch im Detail berichten und wir Euch hier dann selbstverständlich auch.

 

Herzlichen Dank an alle Spender, ohne Euch geht es nicht!

20.11.2015

 

####### VERGIFTUNGSAKTION IN PARSCOV ######

 

Wir sind tief erschüttert......und sehen wie wichtig unsere Arbeit vor Ort ist!
Gerade haben wir einen Zaunbau (Teilzaun) in Auftrag gegeben, und sehen jetzt, wie wichtig das ist, das hier schnell gebaut wird um die Tiere besser schützen zu können!
Eine VA dazu wollten wir erstellen und in Ruhe planen.......in diesem kleinen Dorf ist die Ruhe vorbei!!!!!
Wir stehen mit Dr. Carmen Arsene und Mariana in Kontakt...... es hat auch einen Hund von Mariana getroffen....bis jetzt!
Wir werden Euch auf dem Laufenden halten, so wie wir genaueres wissen.
Bitte helft uns Schlimmeres zu verhindern und unterstützt uns beim Bau des Teilzaunes im Gelände.
Danke !!!
http://mapofhope.de/…/20/parscov-strasse-voller-toter-hunde/

Stiacu, unser Lächler vom April ist tot....er wurde auch vergiftet

22.10.2015

 

Reisebericht Parscov vom 3.10. - 6.10.2015

 

Am 3.10. war es dann soweit....... Michael und ich setzten uns ins Flugzeug nach Bukarest!

Diesmal zu zweit, um sich vor Ort mit Magda aus Polen zu treffen.

Zweck der Reise war Fotos von den Tieren zu machen, zu sehen was benötigt wird, was dringend zu tun ist..... die nächsten Arbeiten und Kastrationen planen.

Und ganz wichtig: Selma und Rufus in ihr neues Zuhasue holen!

Wir sind bei wunderschönem Wetter in Bukarest gelandet.... 25°

Dann trafen wir Magda, die sich mit uns am Flughafen verabredet hatte.

 

Wir machten uns also auf den Weg.....

erstmal nach Buzau, denn wir wollten für Mariana und Sevastita ein paar Lebensmittel einkaufen und Nassfutter für die Kitten.

Auf dem Weg sahen wir diesmal viele überfahrene Hunde, da die Population in den Sommermonaten ansteigt und sie nicht, wie im Winter zum Teil erfrieren.

Natürlich hielten wir zwischendrin an und versorgten die Straßentiere mit Futter. 

Bei Einbruch der Dunkelheit kamen wir im Magura Hotel an und auch dort erwarteten uns schon Hunde und Katzen....

Die kleine weiße Hündin hatte ein geschwollenes Gesäuge, aber wir fanden keine Welpen. Wir haben sofort versucht einen Platz für diese reizende junge Hündin zu finden.....was uns auch gelang, aber als an eine Abreise für die Maus zu denken war, erschien die Hündin nicht mehr und wir mussten davon ausgehen, das sie sich doch um ihre versteckten Welpen kümmerte.

Wir aßen gemeinsam mit den Tieren zu Abend und fragten uns was uns am nächsten Morgen bei Mariana auf dem Gelände erwartete !?

 

Bewaffnet mit unseren Dateien der Tiere, Lebensmitteln und warmer Kleidung für Mariana und Sevastita machten wir uns am Sonntagmorgen auf den Weg.

 

Mariana und Sevastita´s Freude uns zu sehen war groß!

Die Hunde begrüßten uns lautstark.

Wir waren nur zu dritt, ohne großes Team, ohne Handwerker..... wir kamen als Freunde.

Alles war anders als bei unseren vorherigen Einsätzen.

 

Was würde uns erwarten?

Wir umarmten uns herzlich, übergaben Mariana unsere Einkäufe und warme Kleidung die wir dabei hatten, denn bald wird es kalt!

Sevastita bekam sofort ihre geliebte lange gelbe Frucht von uns ...... die Bananen!

Wir holten uns den Tisch und die Stühle nach draussen um mit unserer Arbeit, die Patentiere zu aktualisieren und Hunde die wir noch nicht katalogisiert haben, zu beginnen.

Mariana wischte uns Tisch und Stühle ab, setzte sich zu uns und was sie uns dann erzählte verschlug uns die Sprache!

Seit Monaten werden ihr Welpen und Kitten gebracht:

in Kartons vor das Tor gestellt oder einfach in einer Plastiktüte an den Zaun gehängt.

Vierzig dieser jungen Tiere sind alleine in den letzten Monaten gestorben, trotz medizinischer Versorgung.

Mariana sagte, sie hätte in den letzten Wochen kaum noch geschlafen.

 

Wir begannen also gemeinsam mit der Arbeit......

Hunde und Katzen fotografieren, die Jungtiere mit Antibiotika und Vitaminen versorgen.

Die Welpen und Kitten getrennt von den erwachsenen Hunden füttern.

Mariana weiß genau, wer von den Babys schon Futter hatte und wer nicht, denn Magda brachte alle Kitten und Mariana sagte: Es fehlt noch ein getigertes Baby.

Wir hätten bei dieser Menge an Tieren sicher den Überblick verloren.....

Zu den vielen Welpen und Kitten kommen noch einige neue ausgewachsene Tiere dazu, und die Welpen vom April sind ja jetzt auch Halbstarke.

Einige sind in der Zwischenzeit auch gestorben von den Älteren, manchmal einfach vergiftet......andere haben in Rumänien ein Zuhause gefunden.

 

Wir machen uns große Sorgen, das Mariana irgendwann unter der Last dieser vielen Hunde, die ihr immer wieder gebracht werden, irgendwann zusammenbricht.

Ihre Arbeit macht sie gut, daran liegt es nicht. Es ist eben diese nicht enden wollende Hundeflut.

Hier hilft nur eine Kastraktionsaktion im Ort!

Carmen Arsene ist in dieser Sache mit dem Bürgermeister im Gespräch, allerdings tun sich die Politiker in Rumänien ja sehr schwer.

Töten ist eben einfacher......

Also werden wir versuchen im Frühjahr gemeinsam mit Carmen und 4 Pfoten so eine Aktion zu starten.

Tonca (Mihail) erschien und nahm seine Arbeit auf. Er holte Wasser aus dem Brunnen im Tal, wie früher mit dem Handwagen.

Carmen hatte uns schon vor einiger Zeit berichtet, das Aufgrund der Trockenheit der Brunnen kein Wasser mehr hat.

Wie sich jetzt aber heraus stellte, ist die Pumpe trocken gelaufen und verschmort.

Wir haben das nach unserer Rückkehr sofort beheben lassen, damit Mariana wieder Wasser im Haus hat.

Gegen Mittag kam ein Freund von Mariana, der Englisch spricht. Magda spricht zwar etwas rumänisch, aber nicht perfekt.

Florin bat uns in Marianas Namen sich mit ihr hinzusetzen, sie möchte uns etwas sagen:

"Ich bin Euch sehr dankbar für Eure Hilfe!

Ich bin keine Bettlerin, aber ich schaffe es alleine nicht. Lady Tamara hat mir damals 2 Radiatoren mitgebracht, die haben sehr viel Strom verbraucht. Lady Tamara hat gesagt, sie hilft mir bei den Kosten, aber nun braucht sie selbst Hilfe.

Meine Stromrechnung konnte ich nicht mehr zahlen, ab und zu mal eine Rate. Der Strom wird am 30.10. abgestellt.

Ich brauche Medikamente für die Tiere und habe Schulden beim Tierarzt.

Ich habe keinen Platz für meine perönlichen Sachen, die vielen Tiere gehen überall dran und machen viel kaputt.

Der Zaun ist nicht sicher......

Ich will auch nicht das Ihr das alles regelt, aber ich sehe Euch als meine Freunde, denen ich meine Sorgen erzählen kann"

Wir waren erstmal sehr gerührt, auch sprachlos.....arbeiteten weiter.

Fotos, medizinische Versorgung, füttern.

 

So verging der Sonntag, mehr Arbeit als Zeit.

Marianas Alltag.......zog sie sich im April Aufgrund unseres "Massenüberfalls" auch noch zurück, war sie diesmal eins mit uns.

Trotz des Elends das sie zu bewältigen hat, hatten wir einen schönen Tag, anstrengend, aber wir haben viel geschafft.

 

Abends besprachen wir uns:

Was können wir tun?

Wir sprechen mit Carmen Arsene über die nichtbezahlte Stromrechnung.

Offene Tierarztrechnung und Medikamentenrechnung belief sich auf umgerechnet ca. 100,00 € ...... Aufgabe für Montag!

Fehlende Medikamente, Reis, Pfefferminztee und noch Lebensmittel für Mariana und Sevastita kaufen

 

Wir hatten am Sonntag fast alle Patenhunde in unseren Papieren aktualisiert, einige Neue auch.

Bei den Welpen fingen wir nicht an, da sich viele sehr ähnlich waren und wir auch nicht wußten wie viele der Tiere es schaffen würden bis zu unserem nächsten Besuch.

Die Katzen zu katalogisieren war so gut wie unmöglich, bis auf Einige, die sehr zutraulich waren.

Also machten Magda und ich ( Claudia ) mich auf den Weg: Apotheke, Tierarzt, Einkauf!

Die Lebensmittel für Mariana von unserem Geld, alles für die Tiere vom Vereinsgeld.

Wir hatten 300,00 € dabei, die reichten aus für offene Rechnungen, neue Medikamente gegen Entzündungen, Übelkeit, Durchfall, Vitamine und 100 Wurmtabletten für Hunde und Katzen.

 

Natürlich wieder medizinische Versorgung, Fütterung der Kleinsten.....

 

Und Selma plus Rufus an Halsband und Geschirr gewöhnen.

Denn sie sollten ja am nächsten Tag mit uns ausreisen.

Der Tierarzt aus Buzau kam und brachte uns die Pässe der Beiden, da Mariana sie nicht bei sich aufbewahren wollte.

Es wurden nochmal alle Daten gecheckt, die Chipnummern überprüft. Alles perfekt!

Rufus fand sein Geschirr ganz prima, Selma hingegen machte uns da mehr Kummer, für sie war es beängstiegend.

 

Aber auch das bekam der Michael mit viel Ruhe und Geduld in den Griff!

 

Wir bauten auf dem Dachboden noch ein paar Schlafplätze für die Katzen, sind aber nicht sicher wie lange die Styroporkisten diesmal halten, denn die die wir in der Zwischenzeit als Umverpackung für Pakete mit nach Parscov geschickt haben, haben dem Katzengetümmel nicht standgehalten.

 

Dann kam der Dienstagmorgen, der Tag des Abschieds!

Ich wäre diesmal gerne länger geblieben..... Mariana war wie schon erwähnt mit uns Wenigen eine ganz andere Frau.

Mariana hatte am Dienstagmorgen einen Termin, also verabschiedeten wir uns schon am Montagabend von ihr. Sie, nein wir alle weinten Tränen des Abschieds, aber auch der Freude.

Sevastita küsste uns am Dienstag unter Tränen die Hände zum Abschied......es fiel schwer zu gehen.

Das Rudel, größer (leider) aber entspannter als bei unserem letzten Besuch.

 

Rumänien, Tierschutz überhaupt, scheint mir derzeit wie ein Fass ohne Boden!

Das Futter das wir durch die Futterpaten jeden Monat bestellen , reicht nicht mehr aus.

Wir brauchen also mehr Paten!

 

Der Zaun muss gesichert werden, heißt nach oben abgeschrägt, sodaß manche Tiere nicht mehr mal eben einen Abstecher ins Dorf oder zu den Nachbarn machen. Nach unten muss er ebenfalls ausbruchsicher gemacht werden.

 

Wir haben jetzt den Brunnen wieder instand setzen lassen für 300,- € und haben die offene Stromrechnung in Höhe von 590,- € beglichen.

Das konnten wir leisten, weil wir viele Flohmärkte über die Sommermonate gemacht haben.

 

Für den Zaun holen wir über Carmen Arsene einen Kostenvoranschlag ein!

 

10 Hunde sind derzeit im Shelter zu kastrieren......das sind Kosten von ca. 250,- €

 

So langsam stoßen wir hier an unsere finanziellen Grenzen und deswegen bitten wir Euch von ganzem Herzen um Eure Unterstützung !

Helft Handeln!

 

Vielen Dank!!!

Für alle die helfen wollen und können : Verwendungszweck Parscov

 
 

15.10.2015

 

Carmen Arsene's Vortrag beim Europäischen Parlament in Strassbourg über die Lage der Streunerhunde in Rumänien. Ist in englisch, aber hauptsächlich Fotos und graphische Illustrationen, deswegen total verständlich.

 

http://www.animalwelfareintergroup.eu

 

Und ein Interview Romania : Animal welfare round table

 
 

02.10.2015

 

Gedanken zur Reise nach Parscov:

 

Ich sitze hier, sehe, die ersten Patengelder gehen ein.

 

Habe alle Dateien die Carmen Arsene über die Tiere angelegt hat ausgedruckt, in doppelter Ausführung.......


Die Belege ausgedruckt, die Mariana unterzeichnen muss, für Mihails Lohn.


Die Camera wird geladen; warme Kleidung für Mariana und Sevastita im Koffer; Handtücher; Hundebox; Leinen und Geschirr für Rufus und Selma; Stroh ist bestellt für die Hundehütten.......wird es da sein , wenn wir kommen ?
Geld eingesteckt......
Ein tolles Tierheim gefunden, das uns ab und an freundliche Hunde aufnimmt aus Parscov.


Was wird uns erwarten ?


Wir bringen zwei Hunde mit, aber rund 40 Hunde- und Katzenbabys sind bei Mariana ausgesetzt worden....... es werden nicht alle überleben.

 

Ein Tropfen auf den heißen Stein....

 

Wir werden die nächsten Hunde aussuchen, die bei der nächsten Möglichkeit, die sich bietet ausreisen können.....
Wir werden die nächste Kastrationsaktion planen......
Wir werden die Sicherung und Ausbesserung des Zaunes besprechen.....
Wir werden soviele Dateien wie möglich aktualisieren......
Wir werden viele Fotos machen......
Wir werden einige Tränen vergießen : um die Hunde, die Katzen und auch Tränen der Wiedersehensfreude.....

Wir werden Eure Hilfe brauchen und Euch um diese Hilfe bitten, wenn wir wieder da sind!
Wir werden eine Veranstaltung bei Facebook erstellen, mit allem was notwendig ist.....

 

Wir bitten Euch um Eure Gedanken an uns, wenn wir in Rumänien sind....einem Land, das so wenig europäisch ist, in dem Tiere von vielen nicht gewollt sind, aber das Richtige von der Politik nicht unternommen wird!

 

Wir bitten Euch, uns Eure Kraft zu schicken......im Namen der Tiere in Rumänien!

Wir danken Euch für Eure Hilfe und Euer Vertrauen

 
 

22.09.2015

 

In anderthalb Wochen machen wir uns zu Zweit auf den Weg nach Parscov zu Mariana und Oma Sevastita.
Auf dem Rückweg werden uns Selma und Rufus begleiten.


Beide suchen noch ein "FürimmerzuHause"

 

 

 

Die Flugkosten der Beiden betragen 300,00 €

Danke an:
Shelley Emerson für 5,00 €
Rosi Warfaly für 40,00 €
Andrea Rohwedder für 20,00 €
Birgit Rutenbeck 10,00 €
Charmen Pfeiffer 20,00 €

Meike Riedel 55,00 €

Marlies Meister 20,00 €

Iris Jensen 50,00 €

Nicole Jackwerth 30,00 €
Tanja Marschner für ihren Patenhund Rufus 100,00 €

 

Somit haben wir 50,00 € mehr als benötigt und die werden wir für Stroh für die Hundehütten verwenden.

 

Danke !!!!!

 

06.09.2015

Neues aus Rumänien!


Mariana genießt noch den Sommer im Schatten der Bäume. Alle hoffen auf Regen! Die lange Hitze und Trockenheit hat die Brunnen versiegen lassen und es ist schwer an Trinkwasser für die Tiere zu kommen. Ohne Hilfe von Tonka dem Arbeiter wären alle verloren, denn die schweren Wasserkanister per Handwagen den Berg zum Shelter hinauf zu schaffen, ist für Mariana unmöglich!
Wir drücken die Daumen, für Regen!

Im Oktober werden Michael und Claudia nach Parscov reisen und dann folgen neue Bilder von den Tieren und Berichte was noch an Arbeit zu leisten ist in der nächsten Zeit.

 

30.07.2015

 

Fleur

 

Magda und Lena haben beide ein tolles Zuhause gefunden!

 

Bis aber unser Sorgenkind Fleur in die Vermittlung kann, wird es noch lange Zeit brauchen.

Fleur schreibt uns ihre Geschichte:

 

Hallo, mein Name ist Fleur…….

und ich möchte mich vorstellen!
Einige von Euch kennen mich schon, aber viele Menschen kennen mich noch nicht.

Im letzten November wurde ich in Rumänien geboren und wurde dann von einem kleinen privaten Shelter aufgenommen.
Mama Mariana hat mich und noch ein paar andere Welpen aufgenommen, dort waren noch ganz viele andere Hundekumpels und auch ganz viele Katzen……das war richtig spannend!
Mama Mariana und Oma Sevastita mochte ich total gerne, aber wenn Besucher kamen hatte ich Angst und hab mich unter Oma´s Bett versteckt.

Eines Tages kamen zwei Frauen, Carmen und Magda hießen die, das hab ich gehört weil Mama Mariana mit denen gesprochen hat. Mama hat gesagt, die machen Bilder von uns um Paten (keine Ahnung was das ist) für uns zu finden, damit wir immer genug zu essen haben…..essen ist natürlich toll !!
Unheimlich war das schon.
Aber mein Essen und das der Hunde – und Katzenkumpels war gesichert. 

Viele Hundetage später wurde alles unruhig in meinem Zuhause, ständig kamen irgendwelche Männer, die ein großes Loch in den Boden gemacht haben……Mama hat gesagt das aus dem Loch mal Wasser kommt, damit wir immer was zu trinken haben.
Wieder viele Hundetage später kamen die Männer wieder und haben einen Raum schön gemacht, mit Fliesen…..das sind so Platten, glatte Steine…. Ich habe mich lieber versteckt!!

Und dann wurde mir alles zu bunt…… es kamen ganz viele Leute, aus Deutschland hat Mama gesagt, und die haben ganz komisch gesprochen, aber ich hatte ja meinen Platz bei Oma und war in Sicherheit….. hab ich gedacht.
Plötzlich hat mich jemand gepackt und hat mich gepikst und das gleich 2 x ! Mama sagte, ich sei nun geimpft und hätte einen Chip damit man mich wieder erkennt….. pfffft ich bin so hübsch, jeder erkennt mich wieder!
Dann wurde ich auch noch kastriert, Mama hat gesagt, dass es schon so viele Hunde gibt und dass das gut sei. Ich fand das doof!
Und diese ganzen Leute waren mir auch nicht geheuer….. bis auf das Futter das sie dabei hatten, das war lecker.
Ich habe eine eigene Patentante, die heißt Sandra, und die wollte dass ich nach Deutschland komme. Also haben diese Menschen mich mitgenommen in die große Stadt Bukarest zu einem Tierarzt….. der sollte mich ein paar Wochen behalten und schauen ob ich gesund bin.
Wieder wurde ich gepikst ….. dann hat man mir gesagt ich hätte Staupe…. Die Menschen überlegten was zu tun sei:
Sie sprachen über Regenbogenbrücken und Chancen….. das Wort Regenbogenbrücke hörte sich toll an, denn ich habe schon viele Regenbogen gesehen in Rumänien.
Aber ich begriff schnell dass es gar nichts Gutes zu bedeuten hat.

Die Menschen beschlossen sich dem Wort Chance zuzuwenden. Ich wurde behandelt, gepikst….mal ging es mir gut, dann wieder schlecht….. das ging über viele Hundetage.
Als ich einigermaßen stabil war, wie der Doktor es nannte, packte man mich ein und als man mich wieder auspackte war ich nicht mehr in Rumänien.
Die Reise war anstrengend und hier war es so heiß!!
Die ersten Tage bin ich mit meinen neuen Hundekumpels und mit meinen neuen Eltern (die pflegen mich, sagen sie) durch den Garten spaziert, habe die leckeren Walderdbeeren gefressen….. aber ein paar Hundetage später hatte ich keine Kraft mehr…… ich konnte nicht mehr aufstehen!
Meine neuen Eltern Brigitte und Paty haben dann mit so einer Frau vom Tierschutzverein gesprochen und mit der sind wir dann gemeinsam in eine Tierklinik gefahren.
Dort hat man mich wieder gepikst ….. ich hasse das! Ich bin dann eingeschlafen und man hat dann wieder Fotos von mir gemacht….. komisch, Futter bekomme ich doch jetzt immer!
Nachdem ich wieder wach war habe ich meinen Kopf gehoben und meinem Papa und meiner Mama zugewinkt…… sie erzählten wieder was von Regenbogenbrücken …… aber da will ich nicht drüber gehen!
Ich bin nämlich eine kleine Rumänin und werde kämpfen!
Die Staupe hat mir arg zugesetzt, haben sie gesagt und ich muss Fortschritte machen…… ok, ich fange also an!
Die Mama hat sehr viel geweint und ich habe verstanden es ist sehr ernst!! Aber diese Menschen haben gesagt ich muss eine Chance bekommen! Wenn nicht ich, dann lange Keiner mehr!!
Seitdem kämpfe ich, weil ich möchte ja nicht, dass diese Menschen den Glauben an uns Tiere verlieren.
Naja die Mama hatte ja Urlaub, wo es mir nicht so gut ging. Eigentlich hatte ich ja schon einen Platz zum Arbeiten in Wiesbaden, aber weil ich so krank war, kam daß nicht mehr in Frage. So gehe ich nun tagtäglich nach Egelsbach. Die Menschen dort haben gesagt ich habe riesen Fortschritte in den letzten 2 Wochen gemacht!!!!!!!!!!!!!!! Die Mama ist oft traurig, dass sie meine Fortschritte nicht hautnah miterleben darf. Aber der Papa freut sich, der schläft schon seit Wochen bei mir!! 

Homöopathisch werde ich behandelt, ich darf Gymnastik machen und auch bald schwimmen gehen, das wird sicher fein.
Hierfür wüde ich mich auch über ein paar kleine €uronen freuen.

Meine Mama, aber auch ich habe Rita kennengelernt, die wohnt in der Tierherberge Egelsbach und die hatte auch Staupe, das wird sicher mal meine Freundin….. auch Rita macht Fortschritte und was die kann, kann ich doch auch!? Denn Rita ging es viel schlechter, die konnte gar nicht laufen als sie kam!!

Übrigens, keine Sorge um meine Hundekumpels hier….. ich kann niemanden anstecken!!!!

Hier auf dieser Seite werde ich immer mal von meinem Verlauf erzählen, also falls es Euch interessiert würde ich mich freuen, wenn ihr mich auf meinem Weg begleitet.

Eure Fleur!

Und wenn Ihr mir ein bißchen helfen wollt bei meiner Therapie,
fragt einfach die Tante Claudia von dem Verein

 

 

Fleur hat eine eigene Facebook-Seite auf der ihre Pflegefamilie regelmäßig berichten wird

 

18.05.2013

 

Campulung ein Traum wird wahr

Hallo Ihr Lieben,

kaum zu glauben, aber wahr – wir dachten, es würde ziemlich lange dauern, bis wir einen neuen Hilfsgütertransport ankündigen können, aber das Universum hat uns einen Engel geschickt!

Es sieht so aus, als ob unsere Hilfsgütertransporte sich bereits bis Amerika herumgesprochen haben und eine dort ansässige Tierschutzorganisation ist so begeistert von unserer Arbeit, dass sie uns die Transportkosten für diese Aktion bezahlen wird!!!

Ist das nicht unglaublich?

Dieses Mal wird unser Hilfsgütertransport etwas anders aussehen als bisher – wir haben folgenden Plan und wir hoffen, er gefällt Euch:

Dieses Mal möchten wir zum größten Teil zu Spenden für das Tierheim in Campulung aufrufen – wir wollen unseren 1000 Hunden dort die Chance geben, vor Ort ein besseres Leben zu bekommen.

Das bedeutet, wir möchten dort das gesamte Shelter „auf Vordermann“ bringen und dafür benötigen wir eure Hilfe

Es gibt verschiedene Arten wie Ihr uns helfen könnt:

1. Ihr sammelt Sachspenden für die Hundis und deren Betreuer

2. Ihr sammelt Sachspenden für die Umbauarbeiten

3. Ihr sammelt Geldspenden die wir vor Ort dringend benötigen

4. Ihr habt Lust, eine Woche Urlaub zu spenden um gemeinsam
mit uns vor Ort zu arbeiten

Für jeden dieser oben genannten Punkte werden wir einen separaten Post machen

(zu finden unter https://www.facebook.com/events/528274897218414/ )

Das Sammeln kann ab sofort beginnen, auch hierfür werden wir euch genau schreiben, was wir benötigen - das Laden beginnt ab dem 15.07.2013

Liebe Grüße

Tamara Raab + Nicole Menssen + Sandra Krause + Claudia Straßburger-Eppel

 

http://www.tamara-raab.de/

 

 

 

Hallo Ihr Lieben,

 

dürfen wir euch bitten, ab sofort folgende Konto-Nr. für Eure Geldspenden zu nutzen:

 

Tierschutzverein Helft Handeln! e.V.

Claudia Straßburger-Eppel

Erbes-Büdesheimer-Str.10

55237 Flonheim

 

Spendenkonto:

Kontoinhaber: Tierschutzverein Helft Handeln!

Konto-Nr. 1747002

BLZ 550 912 00

Volksbank Alzey-Worms

 

VERWENDUNGSZWECK: Umbau Campulung

 

 

Bei Fragen zu Geld, und / oder Sachspendenquittungen:

claudia@helft-handeln.de

 

Eure Tamara und Team

 
 
 

 

18.05.2013

 

Campulung ein Traum wird wahr

Hallo Ihr Lieben,

kaum zu glauben, aber wahr – wir dachten, es würde ziemlich lange dauern, bis wir einen neuen Hilfsgütertransport ankündigen können, aber das Universum hat uns einen Engel geschickt!

Es sieht so aus, als ob unsere Hilfsgütertransporte sich bereits bis Amerika herumgesprochen haben und eine dort ansässige Tierschutzorganisation ist so begeistert von unserer Arbeit, dass sie uns die Transportkosten für diese Aktion bezahlen wird!!!

Ist das nicht unglaublich?

Dieses Mal wird unser Hilfsgütertransport etwas anders aussehen als bisher – wir haben folgenden Plan und wir hoffen, er gefällt Euch:

Dieses Mal möchten wir zum größten Teil zu Spenden für das Tierheim in Campulung aufrufen – wir wollen unseren 1000 Hunden dort die Chance geben, vor Ort ein besseres Leben zu bekommen.

Das bedeutet, wir möchten dort das gesamte Shelter „auf Vordermann“ bringen und dafür benötigen wir eure Hilfe

Es gibt verschiedene Arten wie Ihr uns helfen könnt:

1. Ihr sammelt Sachspenden für die Hundis und deren Betreuer

2. Ihr sammelt Sachspenden für die Umbauarbeiten

3. Ihr sammelt Geldspenden die wir vor Ort dringend benötigen

4. Ihr habt Lust, eine Woche Urlaub zu spenden um gemeinsam
mit uns vor Ort zu arbeiten

Für jeden dieser oben genannten Punkte werden wir einen separaten Post machen

(zu finden unter https://www.facebook.com/events/528274897218414/ )

Das Sammeln kann ab sofort beginnen, auch hierfür werden wir euch genau schreiben, was wir benötigen - das Laden beginnt ab dem 15.07.2013

Liebe Grüße

Tamara Raab + Nicole Menssen + Sandra Krause + Claudia Straßburger-Eppel

 

http://www.tamara-raab.de/

 

 

 

Hallo Ihr Lieben,

 

dürfen wir euch bitten, ab sofort folgende Konto-Nr. für Eure Geldspenden zu nutzen:

 

Tierschutzverein Helft Handeln! e.V.

Claudia Straßburger-Eppel

Erbes-Büdesheimer-Str.10

55237 Flonheim

 

Spendenkonto:

Kontoinhaber: Tierschutzverein Helft Handeln!

Konto-Nr. 1747002

BLZ 550 912 00

Volksbank Alzey-Worms

 

VERWENDUNGSZWECK: Umbau Campulung

 

 

Bei Fragen zu Geld, und / oder Sachspendenquittungen:

claudia@helft-handeln.de

 

Eure Tamara und Team

 
 

Pflegestellen gesucht!

Wir suchen Pflegestellen, die Erfahrung im Umgang und Erziehung mit Hunden haben.

Gerade für erwachsene Hunde, die in Deutschland ihr Zuhause verlieren, oder aus schlechter Haltung kommen.

Aber auch für den ein oder anderen Auslandshund.

Auch gerne für Katzen oder Kleintiere!

Informationen finden Sie unter "Infos zu Pflegestellen"

Projektpatenschaft Andalusien

Wer möchte uns unterstützen und eine Projektpatenschaft in Andalusien übernehmen. Schon kleine monatliche Beträge können großes Bewirken.

Mehr über unser Andalusien Projekt findet ihr hier

Spendenkonto:

Tierschutzverein

Helft Handeln! e.V.
Konto-Nr. 1747002
BLZ 550 912 00
Volksbank Alzey-Worms eG

BIC: GENODE61AZY
IBAN: DE49550912000001747002

PayPal:

info@helft-handeln.de

 

Helft Handeln!e.V. ist als gemeinnütziger Verein anerkannt

Hier findet Ihr unseren Mitgliedsantrag
Einfach runterladen, ausfüllen und per Post an uns senden
Mitgliederantrag Helft Handeln.pdf
PDF-Dokument [92.3 KB]

Spenden - bequem und einfach

Spenden Sie jetzt mit PayPal

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Helft Handeln! e.V.